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kapillar-bewässerung. oder auch: tschüß gießkanne!

July 2nd, 2011 4 comments

Ich habe mir in meinem Garten eine Kapillarbewässerungs-Anlage gebaut.

Das Prinzip ist ziemlich einfach und funktioniert ohne Strom. Es gibt einen Vorratsbehälter (Regenwassertonne) der etwas erhöht steht damit das Wasser durch Gravität in einen Ausgleichsbehälter (Blumekasten) mit Schwimmerventil fliessen kann. Vom Ausgleichsbehälter geht ein Schlauch zu den eigentlichen Wasserbehältern (Rohre aus dem Baumarkt). Der Wasserstand im Ausgleichsbehälter und den Wasserbehältern ist immer gleich hoch.

In den Wasserbehältern sind oben Löcher hineingebohrt in die dann Glasfaserdochte gesteckt werden. Die Glasfaserdochte werden durch Folienschlauch zu den Pflanzen geführt damit die Verdunstung minimal bleibt. Die Enden der Glasfaserdochte stecken auf der einen Seite in den Wasserbehältern und auf anderen Seite in der Erde nahe den Pflanzen. Durch die kapillare Wirkung dieser Glasfaserdochte wird den Pflanzen nun ständig Wasser zugeführt. Das ganze Beet wird dann noch mit Nadellochfolie oder Rindenmulch abgedeckt, um die Verdunstung weiter zu minimieren und ein besseres Mikroklima im Boden zu schaffen.

Hier ein paar Detailbilder der Installation:

vorratsbehaelter und ausgleichsbehälter

vorratsbehaelter und ausgleichsbehälter

schwimmerventil im ausgleichsbehälter

schwimmerventil im ausgleichsbehälter

wasserbehälter, folienschläuche mit glasfaserdochten und pflanzen

wasserbehälter, folienschläuche mit glasfaserdochten und pflanzen

glasfaserdochte an der pflanze in der erde

glasfaserdochte an der pflanze in der erde

Abdeckung der Pflanzen mit Rindenmulch

Abdeckung der Pflanzen mit Rindenmulch

Ich habe den ganzen Prozeß des Aufbaus in einem Timelapse-Video festgehalten.